Bettlektüre
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Mehr als eine nette Abendunterhaltung bietet dieses Buch nicht; wenn es wirklich ein Bestseller gewesen sein sollte, so fragt man sich, wie es dazu kam. Der Roman ist nicht unspannend, ist aber an seinen nervigen Clichés deutlich als Werk eines amerikanischen Autors zu erkennen: Mit Charakterzeichnungen gibt sich Mezrich kaum ab, vielmehr sind "die Guten" grundsätzlich gutaussehend, attraktiv, sportlich, athletisch etc., "die Bösen" häÃlich und wahlweise kantig-hager oder schwammig-verfettet. Zu deutlich sieht man auch die Absicht, daà der Stoff möglichst verfilmbar sein sollte - wobei heutzutage das Gros der Thrillerautoren unter diesem Gesichtspunkt zu schreiben scheint. Ich bin jedenfalls froh, das Buch als günstige Remittende erstanden zu haben...
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